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Projekttitel: FB Vision 2020

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Langtitel: Energieversorgung Braucommune in Freistadt

Projektstatus / -laufzeit: abgeschlossen seit Jänner 2010

Projektpartner:
   - Braucommune Freistadt  
   - Stadtgemeinde Freistadt 
   - Technische Universität Graz – Institut für Prozess- und Partikeltechnik    
   - Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz GmbH
   - Universität für Bodenkultur Wien - Institut für Raumplanung und ländliche Neuordnung

Auftraggeber:
Neue Energien 2020 - Technologieprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit.

Projektinhalt:
Das Projekt FB-Vision 2020 überprüft die Durchführbarkeit einer tiefgreifenden Technologieumstellung in der Energiebereitstellung der Braucommune Freistadt auf erneuerbare Energieversorgung im Kontext der Nutzung von Abwärme des Brauereibetriebes als Raumwärme in den Häusern der Freistädter Altstadt. Die Ausgangslage in Freistadt ist eine besondere, sowohl aufgrund der speziellen Eigentumsverhältnisse der Brauerei (die Brauerei ist eine Braucommune im Besitz der Hauseigentümer der Stadt) als auch der besonderen Situation des Denkmalschutzes in der Altstadt. Ziel ist es, die Durchführbarkeit einer Technologieumstellung in der Bereitstellung der Energie auf Basis erneuerbarer Ressourcen für die Brauerei Freistadt zu untersuchen, wobei im Zuge dieser Umstellung auch die Stadt Freistadt mit ihrem historischen, denkmalgeschützten Stadtkern mit Energie versorgt werden soll. Die Aufgaben im Projekt bestehen darin, durch effiziente Methoden (kombinatorische Prozesssynthese) die optimalen Technologienetzwerke zu finden, die einerseits die Energieerfordernisse des Braubetriebs erfüllen und andererseits die Stadt bestmöglich mit Energie versorgen. Hierbei sollen regional vorhandene Ressourcen genutzt werden.

Neben der Entwicklung eines optimalen Technologienetzwerkes werden nicht nur energieaufkommensseitig entsprechende Versorgungskonzepte generiert, sondern auch die Steigerung der Energieeffizienz bzw. die Reduktion des Energiebedarfs berücksichtigt.

Die im Rahmen des Projektes entwickelten Szenarien werden ökologisch und im Hinblick auf ihren regionalwirtschaftlichen Einfluss bewertet. Die Ergebnisse der Bewertung werden so aufbereitet, dass sie den involvierten Akteuren als Basis einer weitreichenden und zukunftsgestaltenden Entscheidung dienen können. Ziel der Szenarienentwicklung ist es, jene Technologiestrukturen zu identifizieren, die bei optimaler lokaler und regionaler Wertschöpfung zu einem minimalen Umweltdruck, vor allem auch im Hinblick auf den Klimaschutz, führen.

Downloadbare Berichte: Endbericht (Größe: 5.56 MB; Downloads bisher: 499; Letzter Download am: 13.05.2012)

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu den Projektinhalten haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Kontakt


 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Kima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms "Neue Energien 2020" durchgeführt.

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