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Projekttitel: INKOBA

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Langtitel: Durchführbarkeit von nachhaltigen Energiesystemen in INKOBA Parks

Projektstatus: laufend

Projektpartner:
- Interkommunale Betriebsansiedelung Region Freistadt (Ansprechpartner: Bgm. Stockinger Friedrich)
- Technische Universität Graz – Institut für Prozess- und Partikeltechnik (Ansprechpartner: ao. Univ.-Prof. DI Dr. Michael Narodoslawsky)
- Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz GmbH (Ansprechpartner: DI Dr. Horst Steinmüller)
- Universität für Bodenkultur Wien - Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur - Institut für Raumplanung und ländliche Neuordnung (Ansprechpartner: DI Dr. Gernot Stöglehner)

Auftraggeber:
- Neue Energien 2020 - Technologieprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit

Projektinhalt:
Ausgangssituation: Die Problemstellung der Energiebereitstellung für Industrie- und Gewerbeparks in ländlichen Gebieten hat durch die Forderungen des Klimaschutzes einerseits und durch steigende Energiepreise andererseits neue Aspekte gewonnen: Ein wesentlicher Standortfaktor wird zunehmend die Versorgung von Betrieben mit günstiger, sicherer und sauberer Energie. Gewerbeparks in ländlichen Regionen können hier Wettbewerbsvorteile in zweierlei Hinsicht lukrieren. Einerseits können sie auf regionale erneuerbare Ressourcen zurückgreifen, die ob ihrer geringen Transportdichte, ihrer großen Feuchte oder anderer logistischer Nachteile für zentrale Einrichtungen nicht zur Verfügung stehen. Andererseits besteht in vielen dieser Regionen Nachfrage nach Energiedienstleistungen, die oft durch Abwärme oder Überschusswärme aus Industriebetrieben befriedigt werden kann. Beispiele dafür sind etwa Trockenlasten für Feldfrüchte und Holz, z.B. zur Verarbeitung als Bau- und Möbelholz aber auch zur Herstellung von Pellets.

Inhalte und Zielsetzungen: Das Projekt INKOBA entwickelt für Standorte in Oberösterreich Energiesysteme für INKOBA Industrie- und Gewerbeparks. Diese Energiesysteme basieren auf regionalen erneuerbaren Ressourcen bzw. verwenden regional vorhandene Angebote von Energie aus anderen Sektoren. Dabei werden sowohl bestehende als auch in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befindliche Standorte behandelt. Dies führt auch zu einer räumlich sowie organisatorisch zusammengehörigen Wahrnehmung von Energie- und Gewerbeanlagenbetrieben.

Methodische Vorgehensweise: Die zu entwickelnden Szenarien verschalten einerseits die Prozesse der Firmen in den Parks in optimaler Weise im Hinblick auf die Energienachfrage und stellen Energiebereitstellungstechnologien dar, die diese Nachfrage befriedigen. Zusätzlich zur Nachfrage im Park selbst werden die Szenarien auch die Nachfrage nach Energiedienstleistungen im Umland der Parks berücksichtigen. Die so erstellten Szenarien werden ökologisch und ökonomisch bewertet.

Erwartbare Ergebnisse: Die Ergebnisse werden so aufbereitet, dass sie als Entscheidungsgrundlage für die weitere Optimierung bestehender bzw. die Planung neu zu errichtender Parks dienen können. Die Ergebnisse werden an die EntscheidungsträgerInnen der Parks, der Betriebe in den Parks und der beteiligten Gemeinden herangetragen und damit eine Umsetzung der Vorschläge aus dem Projekt vorbereitet.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu den Projektinhalten haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Kontakt


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Kima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms "Neue Energien 2020" durchgeführt.

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