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Projekttitel: RelTELEWORK

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Langtitel: Die Relevanz von Teleworking im aktuellen Umfeld der veränderten Anforderungen an die österreichische Mobilitätsstruktur 

Projektstatus: abgeschlossen

Projektpartner: 
- Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz
- Institut für Betriebliche und Regionale Umweltwirtschaft, JKU Linz
- Institut für Verkehrswesen, BOKU Wien

Auftraggeber:
- FFG 

Projektinhalt: 
Das Projekt evaluiert den Beitrag einer Intensivierung von Teleworking und Telearbeitszentren zur Verkehrsvermeidung unter Berücksichtigung der volkswirtschaftlichen, energetischen und demographischen Auswirkungen, sodass für die zukünftige Verkehrsplanung und Konzeptionierung der Mobilitätsstrukturen eine Einordnung der quantitativen Effekte erfolgen kann.

Zusammenfassung der im gesamten Berichtszeitraum (Projektlaufzeit) erfolgten Arbeiten 

Bezüglich des Arbeitspaketes 1 "Projektmanagement" wurden durch das Kick-Off-Meeting sowie vier projekt-interne Meetings und zwei wissenschaftlichen Advisory-Board-Meetings inhaltliche und zeitliche Projektfortschritte kontrolliert sowie die Qualitätskontrolle und die Berichtslegung gesichert. 

Die Durchführung des Arbeitspaketes 2 "State of the Art des Mobilitäts- und Arbeitskonzeptes Teleworking" erfolgte durch die Darstellung des aktuellen Wissenstandes zum Konzept Teleworking basierend auf einer umfassenden Aufarbeitung nationaler und internationaler Literatur.

Im Rahmen des Arbeitspakets 3 wurde das " Potential an Teleworking-Arbeitsplätzen" entlang der Pendlerrelation Mühlviertel-Linz ermittelt und quantifiziert, um darauffolgend die damit verbundenen möglichen Verlagerungen von Arbeitsplätzen aus dem Ballungsraum Linz in die Auspendlergemeinden der Bezirke Urfahr-Umgebung, Freistadt, Perg und Rohrbach darzustellen. Dieses Arbeitspaket unterteilt sich in

   - Arbeitsschritt 3a, welcher eine bottom-up-Analyse zum Inhalt hat, um die Anforderungen und Sichtweisen über Teleworking von Arbeitgebern mittels Befragungen zu ermitteln;

   - Arbeitsschritt 3b, welcher eine top-down-Analyse beinhaltet, um das Potential von Teleworking Arbeitsplätzen im Pendlerstrom Mühlviertel-Linz zu quantifizieren;

   - Arbeitsschritt 3c, um die Ergebnisse der Arbeitspakete 3a und 3b mittels qualitativer Analyse zusammenzuführen.

Arbeitspaket 4 "Das Konzept Teleworking aus der Sicht der aktuellen Nutzer sowie der potentiellen Nutzer" beinhaltete

   - Arbeitsschritt 4a, welcher die Analyse der Erfahrungen praktizierender Teleworker und der Erwartungen an das Konzept Teleworking von praktizierenden und potentiellen Teleworkern  umfasst, sowie

   - Arbeitsschritt 4b, welcher die Ex-post-Analyse eines bestehenden Telearbeitssystems - am Beispiel der Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LK OÖ) - zum Ziel hat.

Die umfassende Darstellung eines exemplarischen Telearbeitszentrums im Raum Mühlviertel im Arbeitspaket 5 "Konzeption einer Errichtung eines Telearbeitszentrums in der Region Mühlviertel" erfolgte in Kooperation mit oberösterreichischen Unternehmen bzw. Institutionen. Die theoretische Erarbeitung dieses Konzepts wurde ergänzt durch Befragungen und Experteninterviews zur aktuellen Situation und zu möglichen Adaptierungen in der Region Mühlviertel bis hin zur maßgeblichen Mitarbeit an der Konzeptionierung eines Telearbeitszentrums in Freistadt.

Auf Basis der Ergebnisse der vorherigen Arbeitsschritte wird in Arbeitspaket 6 "Volkswirtschaftliche Bewertung der Realisierung des ermittelten Teleworking-Potentials" eine volkswirtschaftliche Analyse der Verlagerung der Arbeitsplätze von konventionellen Beschäftigungsverhältnissen der Mühlviertler PendlerInnen in Linz hin zu den realisierbaren Teleworking-Arbeitsplätzen mithilfe des makroökonometrischen Simulationsmodells MOVE (Modell zur Simulation der oberösterreichischen Volkswirtschaft) durchgeführt.

Arbeitspaket 7 "Konzeption und Bewertung von alternativen Projekten zur Verkehrsvermeidung im Pendlerstrom Mühlviertel-Linz" beinhaltete die Definition, Konzeption und Bewertung von zwei adäquaten Alternativprojekten zum Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes zur Reduktion des individuellen Personenverkehrs und des Treibstoffverbrauchs sowie der Treibhaus- und Luftschadstoffemissionen im Pendlerstrom Mühlviertel Linz.

Arbeitspaket 8 "Resümee und Ausblick" umfasste die Umlage der regionalen Ergebnisse auf österreichische Potentiale sowie die Empfehlung der politischen und betriebswirtschaftlichen Verwertung der Ergebnisse.


 

Resultate:

Endbericht:

Der Endbericht liegt als Langfassung und als Zusammenfassung vor

   Langfassung (Größe: 5.08 MB; Downloads bisher: 284; Letzter Download am: 16.05.2012)

   Zusammenfassung (Größe: 883 kB; Downloads bisher: 165; Letzter Download am: 11.05.2012)

 


Gefördert bzw. finanziert in der Programmlinie „ways2go“ vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
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